Neue Perspektiven finden mit Micha Pawlitzki
Das große Fotoevent in Fürstenfeldbruck stand an – und nach langer Zeit habe ich mal wieder an einem Workshop teilgenommen. Das Thema „Grünzeug in Szene setzen“ – quasi meine persönliche Kernkompetenz. Dass ich dabei auch den Fotoprofi Micha Pawlitzki kennenlernen würde war noch ein zusätzlicher Pluspunkt. In diesem Blog erzähle ich euch, wie es war!
Fototage Fürstenfeld 2026
in jedes Jahr war ich auch 2026 wieder bei den Fototagen im Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Dieses Mal wollte ich den Makro-Workshop bei Micha Pawlitzki besuchen. Ich hatte ihn bereits beim Fotogipfel in Oberstdorf erlebt und war neugierig, ihn nun persönlich kennenzulernen und neue Makro-Skills mitzunehmen.
Arbeiten mit dem Leuchtpult
Ich war früh im Seminarraum, ein paar Teilnehmer waren schon da. Fotofreundin Elisabeth aus München konnte ich im Vorfeld auch überzeugen, am Workshop teilzunehmen – gemeinsam mit Freunden fotografiert es sich einfach schöner.
Jeder bekam einen eigenen Tisch mit Leuchtpult zur Verfügung gestellt. Auf dem Tisch in der Mitte des Seminarraums lagen schon sehr viele spannende Objekte bereit.
Dann begrüßten uns zwei Mitarbeiter von CEWE und überreichten uns „Goodie-Bags“ inklusive einem Gutschein. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an CEWE, die dieses Event jedes Jahr mit viel Leidenschaft unterstützen!
Micha startete dann mit einer kurzen Einführung. Er hatte extra bei einem Gärtner im Botanischen Garten München (wer meine Blogs kennt, weiß, wie oft ich da unterwegs bin) verschiedene Grünpflanzen besorgt, die wir als „Fotomodelle“ nutzen konnten.
Hier ein paar kleine BTS-Eindrücke vom Kurs:
Blickwinkel und Perspektiven finden
Dann ging es los:Wir suchten uns die ersten Objekte aus und überlegten, aus welchem Winkel wir sie fotografieren wollten. Dafür hatten wir auch Tesafilm zum Fixieren der Pflanzen bekommen – und stellten das Leuchtpult teilweise sogar hochkant auf, um direkter fotografieren zu können. Natürlich kamen Stative und Makroobjektive zum Einsatz, da wir stellenweise mit Zeiten von Bruchteilen einer Sekunde fotografierten.
Jeder arbeitete anders. Manche blieben lange bei einem Objekt, andere wechselten schneller. Wenn wir nicht weiterkamen, stand Micha mit professionellem Rat bereit.
Mir ging es manchmal so, dass mich ein Objekt einfach nicht „abholte“ oder ich keinen Zugang fand – dann kam eben das nächste auf den Leuchttisch.
Es war unglaublich spannend zu sehen, wie sich Perspektiven verändern, wie ungewöhnliche Bildschnitte wirken und wie kreativ die anderen Teilnehmer ihre Ideen umsetzten.
Hier findet ihr eine Auswahl meiner Ergebnisse:
Mein Fazit:
Für mich war es toll, den Profifotografen Micha einmal live zu erleben. Er erklärt ruhig, motivierend und mit einer angenehmen Leichtigkeit. Wir konnten ihn mit vielen unserer Ergebnisse begeistern – und das gibt natürlich zusätzlichen Schub.
Es gibt so viel im Kleinen zu entdecken. Wenn ihr aufmerksam durch die Natur geht und euch Zeit nehmt, findet ihr überall spannende Pflanzen und Strukturen.
Ein kleiner Tipp:
Wenn ihr eine Gärtnerei kennt oder Menschen mit schönen Gärten: Fragt doch einfach mal, ob ihr im Herbst ein paar der verdorrten Pflanzen bekommen könnt. Die eignen sich wunderbar für Stillleben!
In der freien Natur ist es wegen des Winds oft schwieriger, aber an windstillen Ecken könnt ihr mit dem Makro ganz leicht schöne Details einfangen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Hallöchen Andrea,
das klingt nach einem sehr coolen und spannenden Fotoprojekt. Eigentlich echt toll, was man aus kleinen, unscheinbaren Dingen, so zaubern kann. Das mit dem Leuchtpult ist auch ziemlich genial. Gibt einem gleich wieder neue Ideen und Motivation.
Gescheite Workshopleiter sind auch Gold wert. Ich weiß wovon ich spreche.
Danke, für den spannenden Einblick.
Sonnige Grüße,
Chrissy
Ja, die Makrofotografie ist für mich einfach ein tolles Projekt und immer wieder spannend, wenn man neue Dinge entdecken kann. Und ich kann mich an deine Erfahrung mit diesem ganz „besonderen“ Workshopleiter gut erinnern – da merkt man wieder, dass halt nicht jeder, der Fotografieren kann, auch gut daran ist, Wissen an andere zu vermitteln.
Liebe Grüße, Andrea