Plärrer-Momente

Mit Fotoaufgaben über den Augsburger „Plärrer“

„Lasst euch überraschen“ – das ist das Motto der „Sneaks“, die der Augsburger Fotograf Stefan Mayr immer wieder über seine „Lighthouse“-Fotoschule anbietet. Und ich hatte mich zum zweiten Mal auf dieses „Überraschungspaket“ eingelassen. Um was es dabei genau ging, das lest ihr hier im Blog – viel Spaß!

Die Vorgeschichte

Die Spannung ist schon bei der Anmeldung da: Wohin wird es gehen? Was hat sich Stefan wieder einfallen lassen? Ist es ein Thema, das mich interessiert? Oder muss ich komplett aus meiner „Komfortzone“ raus? Das sind die Fragen, die ich mir auch wieder bei der Anmeldung stellte.

Mit dabei war Tanja, mit der ich aktuell meine Fotoskills in der „Fotoakademie“ von Stefan trainiere. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass noch eine mir bekannte Fotografin teilnimmt. Beide aus Augsburg und deshalb schwirrte schon eine Grundidee mit: Zum Zeitpunkt des Sneaks ist der Augsburger Plärrer, also könnte es etwas damit zu tun haben.

Beim „Sneak“ bekommt man erst am Tag des Treffens das Thema vorgesetzt. Vorab gibt es nur vage Informationen: Was man an Equipment einpacken solle und ob man eher draußen oder Indoor unterwegs ist.

Und so ging es am Samstag, dem 5. September 2026 Richtung Augsburg. Ich holte kurz Tanja ab, da wir noch Zeit bis zum Treffen hatten, machten wir uns in der Nähe vom Treffpunkt in ein paar Gassen auf die Motivsuche. Kurz vor 14 Uhr trafen sich die sechs Teilnehmerinnen und Stefan vorm Leonardo-Hotel. Nachdem er uns kurz erklärte, um was es ungefähr gehen würde, machten wir uns auf den kurzen Weg zum Plärrer.

Kurz zum Ablauf:
Wir trafen uns an verschiedenen Stellen auf dem Plärrer, bekamen von Stefan die Aufgaben erklärt und hatten dann knapp 1/2 Stunde Zeit, um die Themen umzusetzen. Dann trafen wir uns wieder, zeigten kurz unsere Ergebnisse und schon konnte es mit dem nächsten Thema weitergehen.

Aufgabe 1:
Zeige den Plärrer, ohne den Plärrer zu zeigen

Das ging ja schon gut los – wie soll das denn gehen, das Volksfest nicht „wirklich“ zu zeigen, obwohl man auf dem Volksfest rumläuft? 

Der Lösungsansatz: man soll einfach nicht erkennen, dass wir uns wirklich auf dem Augsburger Plärrer befinden. 

Aufgabe 2:
Drei Dinge, die sich berühren

Wie sollten wir das nun wieder verstehen? Stefan gab uns zwar ein paar Hinweise und wir zogen alle in verschiedenen Richtungen los – aber was passt zum Thema? 
Menschen wollte ich nicht fotografieren, aber ein paar Motive habe ich gefunden – und die berühren sich ja auch irgendwie, was meint ihr?

Meine „Funde“ habe ich euch hier zusammengestellt:

Aufgabe 3:
„Foodporn“ – finde Verführungen auf dem Volksfest

Da fallen einem doch schon viele Dinge ein, schließlich gibt es ganz viele Stände mit allerlei Süßkram.

Los ging es aber damit, dass eine der Teilnehmerinnen, Sabine, sich Zuckerwatte besorgte – und da konnte ich auch ein lustiges Bild von ihr einfangen! Wir haben dann zu dritt an dem Ding genascht, klebrige Finger garantiert. Danke, dass ich das Foto verwenden darf!

Aber auch einen kleinen Jungen, der lecker Schokofrüchte bekommen hat, habe ich in meine Sammlung aufgenommen. Bei dem Ausschnitt ist er auch kaum zu erkennen und ich hoffe, dass das so passt (falls die Eltern das Bild sehen sollten und es nicht im Netz haben wollen, bitte bei mir melden!).

Und da ich selbst die Früchtespieße so mag, gibt es noch ein zweites Bild zum Thema.

Aufgabe 4:
„Drama“ – finde eine dramatische Situation

Na gut – es wäre natürlich dramatisch, wenn einem Kind das Eis runterfällt. Oder ein Kind weint, weil es aus dem Kinderkarussell raus muss. Da hat sich aber leider nichts ergeben. Und Kinder fotografieren ist ja eh so ein extra Thema.
Dann habe ich aber was gefunden – für mich persönlich ist so ein Fahrgeschäft ein „Drama“ – da könnte ich niemals mitfahren!

Aufgabe 5:
Was ist für dich „typisch Volksfest“

Endlich konnten wir uns austoben! Denn natürlich gibt es genügend Momente, die ein Volksfest zeigen. Und so gibt es hier auch einiges an Fotos zu entdecken für euch! 

Mein Fazit

Raus aus der Komfortzone! Neues entdecken, Aufgaben umsetzen, auch wenn das Umfeld nicht unbedingt zu den „Lieblingsplätzen“ gehört.

Ist es „mutig“, sich auf so eine komplette Überraschung einzulassen? Auf jeden Fall! Denn es geht ja um nichts, aber man lernt wieder dazu, schaut anders auf die Dinge und setzt sich mit neuen Ideen auseinander.

Schaut doch einfach mal auf der Webseite von Stefan vorbei, der „Lighthouse-Fotoschule“ – da findet eigentlich jeder einen Fotowalk oder Fotokurs zu einem spannenden Thema – und vielleicht trifft man sich mal!

2 thoughts on “Plärrer-Momente

  1. Sabine

    Toll geschrieben – genauso war es…auf zum nächsten Sneak

    • Liebe Sabine, danke für deine Rückmeldung! Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten „Sneak“ wieder!

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